Vortrag "Fixierung: Schutz oder Freiheitsberaubung? Juristische Aspekte der Demenz"

 
am Dienstag, dem 21.09.2010, um 18.00 Uhr
Altes Rathaus, Untermarkt, Hattingen

Die Betreuung von Menschen mit einer Demenzerkrankung bringt immer wieder rechtliche Fragen mit sich. Die Gratwanderung zwischen der Autonomie des Betroffenen einerseits und der gebotenen, Grenzen setzenden Fürsorge andererseits ist oft schwierig. Hier kann die Orientierung an der Rechtslage helfen, die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Ein würdevolles Leben, auch mit Demenz, bedeutet auch eine weitgehende Autonomie. Aber nicht erst im fortgeschrittenen Stadium der Demenz tauchen Fragen auf, sondern oft schon zu Beginn. Bis wann kann ein Erkrankter noch eine rechtsgültige Unterschrift leisten? Welchen Vorteil bringt die Vorsorgevollmacht? Wer haftet, wenn trotz aller Bemühungen, ihn daran zu hindern, ein erkrankter Mensch doch noch Auto fährt und einen Schaden verursacht?
Rechtsanwältin Bärbel Schönhof ist 2. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. Lange Jahre hat sie imVorstand der Alzheimer Gesellschaft Bochum e. V. mitgearbeitet. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Sozialrecht, im Pflege-, Medizin- und Gesundheitsrecht, im Familien- und Erbrecht. Sie kennt die Situation pflegender Angehöriger auch aus eigenem Erleben. Vielfältige Publikationen zum Thema ergänzen ihre Tätigkeit.
Für die Fragen der Zuhörer ist im Anschluss an den Vortrag Zeit eingeplant.


Veranstalter dieses Abends sind die VHS Hattingen und die Alzheimer Gesellschaft Hattingen und Sprockhövel e.V.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Veranstaltung ist kostenfrei.

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